Reisebericht Westküste USA
Mietwagenrundreise Juli 2005
Erste Woche
Die erste Woche unserer Reise verbrachten wir bei Verwandten meiner Freundin in
Vancouver. Vancouver ist eine junge, moderne und sehr saubere Stadt. Die Stadt bietet
zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Landschaftlich wohl kaum zu toppen, denn
auf der einen Seite hat Vancouver den Pazifik und auf der anderen Seite einen Hausberg,
dem Grouse Mountain. Der Grouse Mountain eignet sich wunderbar für Wanderungen,
auch die Rockies liegen in greifbarer Nähe. Übers Wochenende sind wir
in die Wildnis Kanadas gefahren. Die
Verwandten
hatten eine Hütte weit ab der Zivilisation, nur mit dem Boot zu erreichen.
Dort hatten wir weder fliessendes Wasser noch Strom. Aber dafür umso mehr Natur.
Robben tümmelten sich in der Bay und Holz trieb auf dem Wasser. Wie man es
aus Filmen kennt, wo gebündeltes Holz den Fluss runter treibt, auch Flößerei
genannt. Für eine bestimmte Zeit die Ruhe geniessen ist sehr schön, aber
für mich wäre das auf Dauer doch nicht auszuhalten.
Was auf jeden Fall ein Muss ist, ist riesige, vom Meer umgebene Stanley Park. Im Park befindet sich ein Sea Aquarium, dass einem einen tollen Einblick in die Unterwasserwelt Kanadas und besonders Vancouvers gibt. Zudem standen auf dem Plan: der Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, Capilano Suspension Bridge, Chinatown und Granville Island.
Tag
8
Eigentlich wollten wir einem Leihwagen von Vancouver nach Seattle fahren, haben uns aber letzten Endes für den Zug entschieden, denn Auto fahren würden wir die nächsten Wochen noch genug. Die Abfertigung am Bahnhof glich der am Flughafen, das Personal von Amtrak war sehr freundlich, die Zollbeamten schienen einen nicht so schönen Tag gehabt zu haben, denn ich habe auch schon nettere erlebt! Die Zugfahrt dauerte ca. 3 Stunden und kurz nach der Grenze zu den USA, hielt der Zug und Grenzbeamte durchsuchten mit Hunden den Zug. War ein tolles Schauspiel ;-) Nachdem sie scheinbar nichts gefunden hatten, zogen sie wieder ab. Am Abend kamen wir in Seattle an und fuhren mit dem Taxi zum Hostle. Das Hostle war sauber und es war ja auch nur für eine Nacht, Gott sei Dank ;-).
Tag 9
Nach dem
Aufstehen machten wir uns auf den Weg zur Vermietstation um den Mietwagen abzuholen.
Der Vermieter war Downtown in einem Hotel, was recht günstig war, denn wir
sind vom Hostle dort hin nur ca. 15 Minuten gelaufen. Den Tag hatten wir mit Sightseeing
vollgepackt. Als erstes fuhren wir mit dem Space Needle hinauf über die Dächer
Seattles, der Ausblick war super. Essen mussten wir ja auch, also machten wir uns
auf den Weg zum Public Market. Massen von Menschen drängten sich durch die
Gänge, unglaublich und auch das Parken war nicht ganz günstig. Also sahen
wir zu, dass wieder wegkamen. Das Wetter war super und wir suchten uns im Seattle
Chinese Garden einen Platz zu relaxen. Da wir ohne Navi unterwegs waren, war es
gar nicht so einfach sich in Seattle zurechtzufinden. Am frühen Abend fuhren
wir ins Hotel.
Tag 10
Früh
ging es los, den Highway 101 in Richtung Süden entlang. Die erste Station war
ein Starbucks in Portland. Die Landschaft an der Küste war einzigartig. Auf
der rechten Seite der tiefblaue Pazifik und auf der linken Seite saftig grünes
Hinterland. Die kleinen Orte entlang der Strasse schienen recht ursprünglich
zu sein. Auf jeden Fall sehr beschaulich! Gegen 17 Uhr kamen wir an der Oregon Dunes
National Recreation Area an. Eigentlich wollten wir mit dem Strandbuggy am Strand
lang flitzen, die Station machte jedoch kurz vor unserer Ankunft zu. Also machten
wir uns zu Fuß auf den Weg an den Strand. Nachdem der Sand überall an
uns saß, sind wir wieder los. Irgendwo mussten wir ja auch schliesslich etwas
zu essen bekommen. Gut, dass es in den USA an fast jeder Ecke was zum Futtern gibt.
Und ein Dach über dem Kopf brauchten wir natürlich auch noch, denn wir
hatten nicht für alle Nächte Hotels im Voraus reserviert. Also suchten
wir nach einem kleinen Motel entlang des 101. Auf das Frühstück kann man
getrost verzichten, denn in der Regel sind in solchen Motels eh nur Kaffee und ein
Muffin inkludiert, also kann man auch ein günstigeres ohne Frühstück
nehmen.
Tag 11
Die nächste
Etappe sollte uns nach San Francisco führen. Immer den 101 in Richtung Süden.
Schön ist, das es entlang der Route immer Ausbuchtungen gibt, an denen man
anhalten und Fotos machen kann. Das ist jedoch einfacher, wenn man Richtung Süden
unterwegs ist. Wir hielten einige Male an um uns die Beine zu vertreten und Fotos
zu machen. Wir fuhren durch den Redwood National Park und
waren
erstaunt über die enorme Größe der Bäume. An einem Parkplatz
machten wir halt und liefen ein bisschen durch den Wald und kamen an einem kleinen
Fluss raus. Hätten wir Badeoutfits angehabt, wäre dort der ideale Platz
für eine Abkühlung gewesen. Da uns die Zeit im Nacken saß, machten
wir uns schnell wieder auf den Weg in Richtung San Francisco. Zeitweise machten
sich riesige Nebelbänke auf der Strecke breit, so dass man kaum die Hand vor
Augen sehen konnte. Je weiter wir Richtung Süden kamen, desto unschöner
wurde das Wetter. Passend zum Beginn der Dämmerung, fing es an zu Regnen. Durch
den Strassenverlauf und die Witterung kamen wir uns vor wie bei Blair Witch. Hätten
wir die Überquerung der Golden Gate nicht bezahlen müssen, hätten
wir nicht gewusst, dass wir auf Ihr fuhren. Danke Wetter! Das Hostle war schnell
gefunden und auch eine Garage für unser Auto war um die Ecke. $ 10 pro Tag
kostete der bewachte Unterschlupf für unseren Wagen. Das Hostle war sehr gewöhnungsbedürftig.
Tag 12
Wir fanden,
es würde wenig Sinn machen, mit dem Mietwagen durch San Francisco zu fahren,
also entschieden wir uns für die Öffis. In der Nähe des Hostels befand
sich eine Bushaltestelle, also fuhren wir mit dem Bus in Richtung Fisherman's Wharf.
Dort angekommen stürzten wir uns ins Getümmel. Ist schon etwas Anderes
eine Stadt mit eigenen Augen zu sehen, als im Fernsehen. Überall waren Buden,
an denen man Ausflüge buchen konnte und wir wollten gerne eine Stadtrundfahrt
machen, denn es ist einfacher, es sich von jemandem erklären zu lassen. Ich
wollte unbedingt nach Alcatraz, nur leider waren alle Überfahrten ausgebucht.
Da nur die Blue & Gold Fleet dorthin fahren dürfen. Super! An einer Strassenecke
habe ich für geschlagene $ 70 ein Ticket mit einem Rundgang durch die Stadt
gekauft. Wenn man in den Sommermonaten in San Francisco unterwegs ist und das nur
für ein paar Tage, sollte man sich ein Ticket nach Alcatraz unbedingt im Voraus
besorgen, denn sonst guckt man dumm aus der Wäsche, so wie ich. Gut, ich wollte
halt hin, also waren es mir die $ 70 wert. Erschlagen vom Tag, fielen ins Bett.
Tag 13
Wir entschieden
uns, auf eigene Faust und zu Fuss die Stadt ein wenig unsicher zu machen. Die erste
Station war die berühmte Lombard Street. Und genau dort versagt meine Kamera...
Naja, wir waren ja zu zweit und so konnte wenigstens einer Bilder machen. Auf dem
Weg zur Fisherman's Wharf habe ich mir eine neue Kamera gekauft, denn so ganz ohne
wär's auch nicht gut gewesen. Am Mittag sollte meine Tour nach Alcatraz starten,
also genehmigten wir uns erstmal ein Mittagessen bevor sich unsere Wege trennten,
denn meine Freundin machte sich zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Ich bin froh,
nach Alcatraz gefahren zu sein, denn das Feeling dort war schon sehr beeindruckend.
Dazu dann die Einrichtung und die Vorstellung, dass dort wirklich mal Schwerverbrecher
gesessen haben. Am Abend fanden wir uns im Hard Rock Cafe an der Fisherman's Wharf
zum Burgeressen wieder.
Tag 14
Am frühen
Mittag machten wir die Stadtrundfahrt. Auf dem Programm standen die Golden Gate
Bridge, der Golden Gate Park, der Union Square, China Town, die Twin Peaks und Fisherman's
Wharf. Den restlichen Tag verbrachten wir mit Erkundungen auf eigene Faust.
Tag 15
Früh machten wir uns auf den Weg gen Süden, denn wir wollten es bis kurz vor Santa Barbara schaffen und für die Strecke hatten wir grob 7 Stunden eingeplant. Gar nicht so einfach mit den vielen Foto-stopps entlang der Strecke. Um nur ein paar zu nennen: Seventeen Mile Drive, Big Sur, Hearst Castle, die Seeelefantenkolonie und Pismo Beach. Natürlich gibt es weit mehr Sehenswertes entlang des Highway No. 1, aber da wir nicht ewig für die Strecke brauchen wollten, haben wir uns auf einige beschränkt. Am frühen Abend kamen wir in Lompoc bei meiner Gastfamilie an.
Tag 16
Am späten Vormittag machten wir uns auf in Richtung Los Angeles. In Santa Barbara
war der Verkehr recht dicht, aber auszuhalten. Den ersten Stopp machten wir im Camarillo
Outlet um Shoppen zu gehen, von dort ging es weiter nach Malibu. Dort machten wir
es uns in einem kleinen Strandlokal gemütlich und schauten aufs Meer. Gestärkt
für das Getümmel in Los Angeles zahlten wir die Parkgebühr und begaben
uns wieder auf den 1. Das erste was wir von L.A. sahen war der Santa Monica Pier.
Das Hotel fanden wir auch recht schnell und das alles ohne Navi, war echt stolz
auf uns ;-) Residiert haben wir im Best Western Mayfair in Downtown. Das Zimmer
war okay, es war sauber und das war wichtig. Da wir unser Auto nicht draussen irgendwo
stehen lassen wollten, haben wir uns für die 3 Tage das Parkhaus des Hotels
gegönnt.
Tag 17
Bewaffnet
mit Strassenkarten machten wir L.A. unsicher. Unser erstes Ziel für diesen
Tag war Marina del Rey und
Victorias
Secret. Anschliessend ging es nach Venice Beach. Über Mittag legten wir uns
an den Strand, denn uns war nach Ausruhen zumute und da Baywatch ein wachsames Auge
auf uns hatte, konnte ja nichts passieren. Nach unserem kleinen Sonnenbad, schlenderten
wir die Strandpromenade entlang, sahen bei einem Filmdreh zu und kauften Souvenirs,
denn die dürfen ja bekanntlich nicht fehlen. Zurück ins Hotel fuhren wir
über Sunset Boulevard, denn es fing zu dämmern und wir wollten den Unterschied
zwischen Tag und Abend sehen, denn in der Dunkelheit sieht sowas ja meistens ein
bisschen spektakulärer aus.
Tag 18
Wir hatten
uns ein Stadtrundfahrt gebucht. Recht früh am
Morgen
wurden wir abgeholt und zum Sammelpunkt gebracht wo sich die verschiedenen Touren
auf die Busse aufteilten. Unsere Tour sollte durch Hollywood und Bel Air gehen mit
anschliessendem Aufenthalt in den Universal Studios. Der Fahrer erklärte und
gleich, dass wir in Hollywood und
Bel
Air nicht aussteigen dürfen und er auch nicht lange vor den Anwesen halten
dürfe. Es gab wohl schon einige Anzeigen, da sich die Anwohner gestört
gefühlt haben. Mit dem Leihwagen dort lang zu fahren und Fotos zu machen ist
nicht verboten. trotz der Regelung hatten wir ganz guten Blick auf einige der Celebrity
homes und konnte auch Fotos schiessen. Am Walk of Fame stiegen wir dann alle aus,
anders wär's auch recht blöd gewesen. Ich muss schon sagen, zu den Oscar-Verleihungen
sieht es dort irgendwie anders aus. Ich war ein wenig enttäuscht, was mich
nicht davon abhielt meinen Finger auf dem Auslöser zu halten. Ich persönlich
fand die Universal Studios nicht sonderlich spannend, ausser der Tour durch die
Studios. Die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Tag 19
Auf
auf nach Vegas! Auf Las Vegas habe ich mich besonders gefreut. Wir quälten
uns aus der Rush Hour raus, da hatten wir natürlich nicht drüber nachgedacht.
Naja, egal. Wir meisterten das Stopp and go und gelangten dann endlich auf den Interstate
15. Langsam wurde das Fahren um Einiges angenehmer. Den ersten Stopp
machten
wir in Calico, einer alten Silbermine. Wir hatten nur ein Problem, es war brütend
heiss und wir fingen sofort an zu schwitzen als wir aus dem Auto stiegen. Calico
an sich ist auf jeden Fall einen Stopp wert. Nachdem wir genug von der Hitze hatten,
begaben wir uns wieder in unser Auto um abzukühlen. Es lebe die Klimaanlage!
Auf der Weiterfahrt bekamen wir dann Mitleid mit unserem Auto, denn auch dem Auto
war sehr heiss. Auf der Strasse flimmerte die Hitze. Passend zum Sonnenuntergang
fuhren wir in Vegas ein. Wenn man aus der Richtung von Los Angeles kommt, fährt
man über einen Hügel um nach Vegas zu gelangen und besonders gekonnt sieht
es natürlich aus, wenn es dunkel wird. Unser Hotel, das MGM Grand Hotel, lag
gleich am Anfang des Strips, was uns unnötiges Rumkurven in der Stadt ersparte.
Das Hotel ist riesen groß und der Weg vom Parkhaus zur Rezeption recht lang.
Das Prozedere glich einer Massenabfertigung, aber bei der Größe ist nur
für die ganz Reichen eine andere Behandlung drin. Das war sehr sauber und die
Einrichtung war schön. Nachdem wir die Koffer aufs Zimmer gebracht hatten,
machten wir uns auf den Weg den Strip zu erkunden. Ich hatte eine Reizüberfltung,
denn überall waren Lichter, keine kleinen Lämpchen, sondern riesen große
Leuchttafeln, überall drängten sich die Menschen auf den Bürgersteigen
in zwei Richtungen.
Tag 20
Bei
Tag is Vegas bei weitem nicht so bezaubernd wie bei Dunkelheit, also verbrachten
wir den Tag am Pool. Das MGM hat eine schöne Poolanlage, dort kommen auch nur
Hotelgäste hin. Um 16 Uhr wurden wir abgeholt, denn es stand ein Rundflug über
den Gran Canyon auf dem Plan. Aus jetziger Sicht, würde ich so einen Flug nicht
wieder machen, denn ich fand es nicht sonderlich aufregend. A spielte bei uns das
Wetter verrückt, denn war Juli und wir flogen abends um 18 Uhr. Wir hatten
also das Vergnügen mit Gewittern unterwegs was in einem kleinen Flugzeug kein
Geschenk ist. Ich habe keine Flugangst, aber das war mit echt zu viel. B finde ich,
sollte man mit dem Auto zum Gran Canyon fahren oder einen mehrtägigen, geführten
Ausflug machen. Nach unserer Rückkehr ins Hotel machten wir uns auf in "alte"
Las Vegas, wir wollten uns die Freeman street mit der Lightshow angucken. Mir persönlich
gefällt der Strip um Längen besser, aber das ist nur meine Empfindung.
Tag 21
Nach dem
Aufstehen ging es los Richtung Bryce Canyon. Wir verbrachten mehr oder weniger den
ganzen Tag im Auto. Auf dem Weg lag die Red Rock Area, die Felsen leuchteten in
einem wunderschönen Rot. Es war brütend heiss und ich war echt froh im
Auto mit Klimaanlage zu sitzen. Als wir nach Utah kamen, wurde es etwas kühler.
Gegen 17 Uhr kamen wir dann endlich am Bryce Canyon an. Von Las Vegas bis zum Bryce
Canyon hatten wir eine Stunde Zeitunterschied, was wir natürlich voll verdamelt
hatten. Der Nationalpark macht im Sommer um 18 Uhr die Pforten dicht. Wir hatten
also $ 25 für 2 Personen mit Pkw für eine Stunde gezahlt, fand ich nicht
ganz so lustig. Da wir unmöglich noch am selben Abend zurück nach Vegas
fahren konnten, suchten wir uns ein Motel.
Tag 22
Da uns
Las Vegas so gut gefallen hat und wir noch Essensgutscheine für das Hard Rock
Restaurant hatten, beschlossen wir, noch eine Nacht in Vegas zu verbringen. Leichter
gesagt als getan, denn wir hatten Samstag und am Wochenende ist es mehr als schwer
ein Hotel in Vegas zu bekommen, wenn man nicht rechtzeitig gebucht hat oder nicht
zu viel Geld ausgeben will. Letzten Endes hatten viel Glück und bekamen zu
einem moderaten Preis ein Zimmer in einem Best Western Hotel. Das Zimmer war riesen
gross und super sauber, es entpuppte sich zu einen echten Schnäppchen. Nach
einer kleinen Siesta fuhren wir zum Hard Rock um uns einen Berg an Kalorien in Form
von Burgern zu zu führen.
Tag 23
Nach dem Aufstehen machten wir uns auf den Weg Richtung Palms Springs, dem Baden Baden Amerikas. Was an Regen vom Himmel kam, war unbeschreiblich und das im Juli. Es so heftig, dass Strassen unterspült und gesperrt wurden. Nun war guter Rat teuer, denn wir hatten kein Navi und mussten uns auf Karten verlassen. Hat auch ganz gut geklappt erstaunlicher Weise. Am frühen Abend kamen in Palms Springs an. Der Ort ist sehr beschaulich, wenn man sich die Windräder auf dem Weg dorthin wegdenkt ;-). Sehr sauber und nett anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass sich dort sehr viele wohlhabende Menschen aufhalten bzw. auch dort wohnen, kann man zu den Preisen in den Restaurants nichts sagen, absolut angemessen. Wir haben im Best Western Inn geschlafen, recht weit am Ende von Palm Springs. Die Zimmer war recht groß und sauber, das Personal freundlich und hilfsbereit.
Tag 24
Vom
Palm Springs ging es weiter nach San Diego. Vorher jedoch machten wir einen kleinen
Abstecher nach Tijuana, denn San Diego liegt nur einen Katzensprung von der Mexikanischen
Grenze entfernt. Die Aus- und Einreise hätte ich mir langwieriger vorgestellt.
Alles ging sehr zügig. In San Diego haben wir in einem Hostel übernachtet,
die Lage war wunderbar, nur 5 Gehminuten zum Strand. Der Rest, über den lasse
ich mich besser nicht aus. Nie wieder! Mit dem Auto machten wir uns auf den Weg
die Stadt zu erkunden. Wir fuhren durchs Gaslamp Quarter, die hohen Parkgebühren
hielten uns jedoch davon ab, das Auto zu parken und zu Fuss durch die niedliche
Innenstadt zu bummeln. Also machten wir uns auf zum Hafen. Dort fanden wir auch
recht schnell einen Parkplatz. Als nächstes stand der Park der Universität
auf unserem Plan. Hätten wir eine Decke gehabt, hätten wir es uns dort
gemütlich gemacht.
Tag 25
Die Nacht war der Horror und ich war froh, als es endlich Morgen war. Wir hielten uns nicht länger dort auf als nötig. Wir mussten nicht lange fahren um nach Laguna Hills zu kommen. Wir brachten unsere Sachen in Comfort Inn Laguna Hills und fuhren an den Strand. Für Juli war nicht sehr viel los, wir liefen den Strand entlang, denn zum Baden war der Pazifik eindeutig zu kalt, zumindestens für uns.
Tag 26
Der letzte Tag war angebrochen. Es ging zurück nach Los Angeles. Gar nicht so einfach die Flughafenausfahrt zu finden, denn der Flughafen ist nicht gut ausgeschildert. Irgendwie haben wir die Ausfahrt dann doch gefunden und erstmal ins Marriott Airport Hotel. Die Dame an der Rezeption war äusserst und gab uns umgehend ein Zimmer, obwohl es noch vor 14 Uhr war. Nachdem wir die Koffer ausgeladen hatten, brachten wir unser Auto zur Vermietstation. Den restlichen Tag verbrachten wir am Pool des Hotels.
Tag 27
Am Nachmittag ging unser Flug zurück nach Deutschland.
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